
Beutel mit Ventil
Jeden unserer Beutel können wir mit einem Einwegeventil ausstatten, das im Beutel entstehendes Gas entweichen lässt, zugleich aber keine Luft in den verschlossenen Beutel eindringen lässt.
Ausführliche Beschreibung
Der Beutel mit Ventil wird für das Verpacken von Produkten gefertigt, die nach dem Verschließen Gas abgeben. Ein typischer Anwendungsfall ist gerösteter Kaffee, bei dem neben dem Packstoff auch das Entweichen des Gases eine Planungsaufgabe ist. Das Einwegventil lässt das Gas im Inneren entweichen und begrenzt zugleich das Eindringen von Außenluft. Wir integrieren das Ventil in die für Ihr Produkt gewählte Beutelform und den Materialaufbau, sodass das Gasmanagement Teil des gesamten Verpackungskonzepts wird.
Auf die Gasbildung abgestimmte Lösung
Die nach dem Verpacken fortgesetzte Gasabgabe sollte bereits bei der Abstimmung von Produkt und Beutel berücksichtigt werden. Bei Kaffee sind auch der Arbeitsablauf zwischen Rösten und Verpacken sowie der Zustand als Bohne oder gemahlen wesentliche Angaben für die Abstimmung. Das Ventil gibt dem Gas einen Weg nach außen, während der Aromaschutz durch den dazu gewählten Folienaufbau und die Siegelnähte gewährleistet wird. Diese sind gemeinsam festzulegen, damit der Beutel zur eingefüllten Menge und zu den Lagerbedingungen passt.
Ventil in verschiedenen Beutelformen
Bei den eigenen Beuteln von Kollár Pakk lässt sich für verschiedene Formen und Materialien eine Ausführung mit Ventil abstimmen. Bei Standboden- oder Seitenfaltenpackungen stehen unterschiedliche Flächen und Falten zur Verfügung, daher planen wir die Position des Ventils anhand des befüllten Beutels. Bei der Wahl der Position sind Füllstand, Siegelnähte und Art der Nutzung zu berücksichtigen. Das Ventil sollte so eingesetzt werden, dass auch die Anordnung von Produkt, Grafik und weiteren Verpackungselementen geordnet bleibt. Die Position des Ventils markieren wir auch im endgültigen Grafikentwurf.
Befüllung und Prüfung in der Praxis
Beim Verpackungstest sollte nicht nur die Größe des Beutels, sondern die gesamte, um das Ventil ergänzte Ausführung geprüft werden. Es zählt, wie das Produkt in den Beutel gelangt, ob genug Platz für die Versiegelung bleibt und welcher Beanspruchung die Packung ausgesetzt ist. Bei feinkörniger oder staubender Füllung ist bei der Auswahl auch die Sauberkeit der Ventilumgebung zu berücksichtigen. Die Planung der Sammelverpackung und der Ladeordnung hilft, dass sich der Beutel mit Ventil auch gut in den Transportprozess einfügt.
Produktpräsentation und Nutzung durch den Käufer
Das Ventil verbindet eine technische Funktion mit der gewählten Packungsform. Das äußere Erscheinungsbild des Beutels kann dabei dem Markenauftritt folgen, und die Form lässt sich an die Packungsgröße anpassen. Gehört auch ein Druckverschluss zur Ausführung, sollten dessen Nutzung und die Aufgabe des Ventils in der Verbraucherinformation getrennt dargestellt werden. Die Aufbewahrung nach dem Öffnen ist stets produktbezogen anzugeben. Die vorherige Festlegung der Ventilposition im Grafikentwurf hilft, dass wichtige Aufschriften und Bildelemente ungehindert lesbar bleiben.
Für einen Beutel mit Ventil erwarten wir die Produktbezeichnung, den Zustand des Produkts, das Füllgewicht und die gewünschte Beutelform. Bei Kaffee sollte auch der geplante Arbeitsablauf vom Rösten bis zum Verpacken beschrieben werden. Davon ausgehend stimmen wir Folienaufbau, Position des Ventils und Versiegelung ab. Ziel ist eine Packung, die Gasabgabe und Erscheinungsbild des Produkts gleichermaßen berücksichtigt.


